Lio und Liobienchen sind immer bei dir

Unsere Abenteuerreise mit Lio und Liobienchen

Liebe Liobakinder,

 

hier lest ihr nun immer die Abenteuer von Lio und Liobienchen. Ab jetzt werden täglich ab mittags neue Geschichten eingestellt.

Eure Beiträge und Bilder könnt ihr auch direkt HIER  an Lio und Liobienchens Postfach als Mail senden. Die freuen sich über jeden Beitrag von dir :-)

 

Schreib uns:  

 lio-liobienchen@gmx.de

03.04.2020 Teil 14 - Alles wächst

Hallo liebe Liobakinder,

 

juchu! Heute ist der letzte Schultag vor den Ferien gewesen! Nun beginnen zwei Wochen Osterferien ohne Lernen und Schulstress zu Hause! Genießt die Zeit! Es soll ja auch ganz tolles Wetter werden in den nächsten Tagen! Wir denken an euch und wünschen euch jetzt schon mal ein frohes Osterfest! Wir melden uns wieder nach den Osterferien! Bleibt gesund!

 

Liebe Grüße!

 

Lio und Liobienchen

 

Hier ist noch ein Gruß der Klasse 4a!

Alles wächst

Liobienchen steht am Flussufer und ruft: „Lio! Lio! Wo bist du denn? Ich bin fertig mit Nektar holen!“ Da taucht Lio auch schon auf: „Hallo Liobienchen! Oh! Wie siehst du denn aus?“ „Ach du meinst den Blütenstaub an meinen Beinen! Den kann ich einfach wegwischen“, erklärt sie „Es ist sehr wichtig, dass ich beim Nektar sammeln den Blütenstaub von der einen Blüte dann mit zu der nächsten Blüte nehme.“ „Wieso ist das denn gut, dass du ständig Blütenstaub an den Beinen hast?“, fragt Lio. „So werden die Blüten bestäubt und es können Früchte wachsen“, sagt Liobienchen und badet ihre Beine im Fluss, sodass der Blütenstaub weggespült wird. „Das ist ja toll Liobienchen, dass du der Natur hilfst! Ich möchte der Natur auch helfen!“, beschließt Lio.

 

Am nächsten Tag erkundigt sich Lio, wie er der Natur helfen kann. Er möchte, dass es mehr Pflanzen gibt und dass es ihnen gut geht. Liobienchen hat einige Blumensamen mitgebracht. Sie verteilen die Samen auf der Erde und gießen sie dann mit dem Wasser aus dem Fluss. Sie finden eine Walnuss und pflanzen diese auch in die Erde. Bald wird neben den Blumen ein schöner Walnussbaum stehen. Dann können sie immer Walnüsse ernten und später essen. Nach der Pflanzaktion setzen sie sich neben ihr Beet und warten. Sie warten und warten, doch nichts passiert. Langsam wird es dunkel und die beiden verabreden sich für den nächsten Tag.

 

Lio und Liobienchen sind früh aufgestanden, laufen zu ihrem Beet und sehen – nichts! „So ein Mist! Es hat nicht geklappt! Die Pflanzen wachsen nicht“, sagt Lio und Liobienchen fügt hinzu: „Vielleicht haben wir irgendwas falsch gemacht.“ Die Vögel beobachten Lio und Liobienchen und unterbrechen sie: „Hey ihr zwei! Ihr habt alles richtig gemacht, aber es dauert, bis eine Pflanze groß gewachsen ist.“  „Ach, so! Na, dann schauen wir in drei Tagen noch mal nach“, sagt Liobienchen. „Aber denkt daran, eure Pflanzen regelmäßig zu gießen!“, rät ihnen der Vogel und fliegt davon. „Ja, das machen wir! Ich hole mal Wasser aus dem Fluss“, sagt Lio.

 

Nach drei Tagen sehen Lio und Liobienchen, dass sich die Blumensamen etwas verändert haben und sie begonnen haben zu keimen. Nach fünf Tagen können sie schon kleine grüne Halme erkennen. Lio und Liobienchen fällt es gar nicht schwer, einander an das Gießen zu erinnern. „Ich bin froh, dass ich der Natur nun ein bisschen helfen kann“, sagt Lio. „Du hast Recht. Die Blumen sehen wunderschön aus und auf unseren Walnussbaum freue ich mich auch schon!“, ergänzt Liobienchen.

 

 

Jetzt bist du dran: Hilf der Natur und pflanze etwas!

 

Vielleicht habt ihr Kressesamen oder Petersilie oder eine bunte Blumenmischung. Schau den Pflanzen beim Wachsen zu und gieße sie regelmäßig. Einzelne Klassen haben auch schon einen Baum im neuen Bürgerwald in Warstein gepflanzt. Hier sind Lio und Liobienchen auch dabei!

 

Wenn du keine Möglichkeit hast, richtige Blumen zu pflanzen, dann bastel ein paar bunte Blumen und häng sie am Fenster auf.

 

Viel Spaß dabei!

 

02.04.2020 Teil 13 - Mein Traumberuf

Liebe Liobakinder,

 

wir hoffen, eure Wohnungen sind durch eure selbstgebastelten Osterdekoration ein bisschen bunter geworden.

 

Morgen ist der letzte Schultag zu Hause vor den Osterferien. Das habt ihr zusammen mit euren Eltern in den letzten Wochen richtig super gemeistert!

Bald könnt ihr euch ein bisschen erholen!

 

Bei Lio und Liobienchen sind noch weitere Grüße von euch Kindern an eure Lehrerinnen angekommen.

Mein Traumberuf

Lio frühstückt gerade mit seinen Eltern. „Wenn ich mal groß bin, möchte ich Feuerwehrmann werden. Ich liebe es, mit Wasser zu spritzen und damit könnte ich dann auch noch andere Leben retten“, erklärt er. Sein Vater sagt: „Als ich ein kleiner Fisch war, wollte ich immer Rennfahrer werden. Aber das war eher ein Traum. Irgendwann habe ich einen Beruf gefunden, der besser zu mir passt.“ Lios Mutter kommt hinzu und umarmt ihren Mann: „Ja, du bist ein wirklich toller Postbote! Als ich klein war, wollte ich immer Bäckerin werden, weil es in den Bäckereien immer so gut riecht!“ „Warum bist du denn dann nun Floristin geworden?“, fragt Lio. „Ich liebe Blumen über alles und habe ein Talent aus ihnen schöne Blumensträuße zu binden", antwortet sie. Lio überlegt, aber er ist sich sicher, dass er irgendwann mal Feuerwehrmann wird.  

 

Er trifft Liobienchen am Flussufer. „Hallo Liobienchen! Weißt du schon, was du mal werden willst, wenn du mal groß bist?“, fragt er sie. „Natürlich weiß ich das schon! Ich möchte mal Köchin werden, weil ich dann ganz leckere Dinge probieren kann!“, antwortet sie. Lio beschäftigt immer noch, dass seine Eltern heute nicht in ihren Traumberufen arbeiten: „Du Liobienchen, meine Eltern arbeiten heute beide in anderen Berufen, als sie es sich mal gewünscht haben. Ist das bei deinen Eltern auch so?“ „Meine Mutter ist mit der Brutpflege beauftragt, während mein Vater ein Nektarsammler ist. Ich weiß gar nicht, was sie mal werden wollten, als sie klein waren. Lass uns mal nachfragen!“, sagt sie und schon laufen sie Richtung Bienenstock los.

 

Dort angekommen fragt Liobienchen ihre Mutter: „Mama, was wolltest du mal werden als du klein warst?“ Liobienchens Mutter antwortet: „Das ist eine lustige Geschichte. Ich wollte immer Sängerin werden und auf der Bühne stehen. Dein Vater wollte immer Elektriker werden.“ „Echt? Aber warum bist du denn keine Sängerin geworden? Bist du jetzt nicht traurig, dass dein Traum nicht in Erfüllung gegangen ist?“, fragt Liobienchen nach. „Nein, eigentlich bin ich gerade so wie es ist sehr glücklich“, antwortet Liobienchens Mutter, „Träume sind schön, aber es müssen sich auch nicht alle erfüllen. Das ist schon in Ordnung so!“ „Mh, vielleicht werde ich also kein Feuerwehrmann und bin trotzdem glücklich?“, fragt Lio. „Und ich werde keine Köchin und bin dennoch zufrieden? Na, vielleicht hast du Recht, Mama. Aber heute spielen wir Köchin und Feuerwehrmann. Okay?“, fragt Liobienchen. „Natürlich ist das okay ihr Lieben!“, sagt Liobienchens Mutter. „Super! Dann spielen wir jetzt Feuer löschen und kochen danach Pudding oder machen Obstsalat!“, rufen Lio und Liobienchen durcheinander.

 

 

Jetzt bist du dran: Was möchtest du mal werden, wenn du groß bist?

 

Male ein schönes Bild von dir in deinem Traumberuf. Frag mal deine Eltern, von welchen Traumberufen sie als Kinder geträumt haben. Oder du probierst deinen Traumberuf aus. Vielleicht kannst du dich passend verkleiden.

 

Wir wünschen euch viel Spaß dabei!

 

01.04.2020 Teil 12 - Ostern steht vor der Tür

Hallo liebe Liobakinder,

 

alle Geschichten, die wir nun für euch schreiben, werden nun schwieriger zu lesen sein, da wir sie nun immer rückwärts aufschreiben. Ach, Quatsch! April, April! Ja, genau heute ist der 1. April. Also dürft ihr kleine Späße machen und eure Eltern und Geschwister mal ein bisschen veräppeln. Lasst euch was einfallen!

 

Zuerst einmal findet ihr hier ein paar schöne Enden der gestrigen Geschichte. Danke an die kreativen Geschichtenschreiber!

 

 

Das ist das Ende der Geschichte von Mia und Ida:

Mit neuer Kraft laufen sie los und starten mit großer Begeisterung. Plötzlich hören sie eine Stimme. „Da sind Mia und Ida“, flüstert Liobienchen Lio ins Ohr. „Komm“, antwortet Lio,“wir beobachten die Beiden.“ Mia und Ida machen auch das Natur-Sport-Idee-Spiel.

 

Zuerst balancieren sie über einen dicken Baumstamm. Dann besteigen die beiden Schwestern einen dicken Felsstein. „Ich bin oben“, ruft Ida stolz. Gleich im Anschluss stemmen Mia und Ida dicke Äste bis hoch über den Kopf.

 

Auf einmal ruft Mia: „Auf die Plätze, fertig, los!“ Schon laufen sie um die Wette. „Wer als erstes an der Brücke ist“, schreit Ida ganz aus der Puste. Über die Brücke hüpfen sie das Hüpfkästchenspiel.

 

Dann versuchen die Waldsportlerinnen einen Stein möglichst nah an einen Tannenzapfen zu werfen, der auf dem Wegesrand liegt. Bevor Mia noch Weitsprung über einen Bachlauf macht, übt sie an einem Ast Klimmzüge.

 

Lio und Liobienchen sind begeistert von ihrer Leistung. Das wollen die beiden Freunde morgen auch ausprobieren.

 

 

Das ist das Ende der Geschichte von Virginia:

Mit neuer Kraft laufen sie los und starten mit einem Grasbüschelhürdenlauf und springen über die hohen Gräser. An einem kleinem Wäldchen angekommen sagt Liobienchen:"Baumslalom! Lio komm wir laufen im Slalom um die nächsten sechs Bäume und wieder zurück!" Und schon rennen sie los. Als sie zurück kamen fielen Lio ein paar Steine auf "Etappenweitsprung!" Lio nimmt ein paar Steine, spring soweit er kann und legt einen Stein ab. "Jetzt bist Du drann Liobienchen und wenn wir bis zum Feldweg gekommen sind, zählen wir wer die meisten Steine verbraucht hat." Am Ende haben beide gleich viele Steine gebraucht. Da sieht Liobienchen einen Graben und sagt:"Grabenüberspringen!" Nachdem sie ein paar mal hin und her gesprungen sind, ist Lio ganz außer Atem und keucht:"Ich kann nicht mehr, lass uns etwas ruhigeres machen!" Liobienchen konnte auch nicht mehr und schlug vor, langsam nach Hause zu gehen. Lio sagte:"Dann lass uns doch ganz heimlich und leise durch den Graben nach Hause schleichen." Und das taten sie dann auch, sie schlichen wie zwei Spione durch den Graben nach Hause.

 

Das ist das Ende der Geschichte von Ellen:

Mit neuer Kraft laufen sie los und starten mit Steinehüpfen. Bei diesem Spiel muss man von Stein zu Stein hüpfen. “Los Liobienchen hier ist ein super Parcour”, sagt Lio. Liobienchen erwähnt: “Aber man darf nicht den Boden berühren”. Lio stimmt ihr zu. Auf drei hüpfen sie los. 1,2,3. Etwas später ruft Liobienchen: “Gewonnen!” Lio antwortet: “Glückwunsch, ich habe schon die nächste Spielidee. Tiere legen.” Jeder sucht sich Waldgegenstände wie Stöcker, Blätter, Moos und Tannenzapfen. Daraus legen sie Waldtier. Der andere muss dann versuchen, das gestaltete Tier zu erraten. Liobienchen legt mit den Materialien ein Eichhörnchen. Lio gestaltet eine Eule. Beide rufen gleichzeitig: “Fertig”. Die Tiere sind so super gelegt, dass beide sie erraten. 

 

Bei Lio und Liobienchen kamen heute sowohl tolle Bilder eurer Abenteuer als auch Grüße an eure Lehrerinnen und Lehrer an.

Ostern steht vor der Tür

„Ich liebe den Frühling!“, sagt Liobienchen seufzend und atmet die frische, kühle Luft ein, „Wenn die Tulpen und die Osterglocken blühen und die Sonne sich immer mehr zeigt. Das tut so gut!“ Lio räkelt sich neben ihr in der Frühlingssonne: „Das ist ein tolles Gefühl, die Sonne endlich wieder auf der Haut zu spüren. Ich könnte ewig hier sitzen bleiben.“ Eine ganze Weile sitzen die beiden still nebeneinander und hören nur das Vogelgezwitscher, den sanften Wind und das Plätschern des Flusses.

 

„Hey ihr da! Ja, ihr! Seid ihr Loni und Bienchen?“, ruft ein kleiner Hase. Lio ist schnell wach und antwortet: „Es könnte sein, dass du uns meinst, aber ich heiße Lio und das ist Liobienchen!“ Der kleine Hase kratzt sich am Kopf: „Ups, da habe ich wohl was durcheinander geworfen! Mein Vater hat gesagt, ich soll euch suchen, weil ihr uns auf jeden Fall helfen würdet.“ Lio und Liobienchen schauen sich fragend an. „Was ist denn passiert?“, erkundigt sich Lio. Der kleine Hase fängt fast an zu weinen: „Bitte! Ihr müsst mitkommen und uns helfen! Es ist so schrecklich! Es geht Opa Hops und Tante Hüpf nicht gut. Sie haben die Masern. Und dann fehlen noch die Schlappohr-Brüder, weil sie im Ausland studieren. Wir machen schon alle Extra-Schichten, aber dann hat sich heute auch noch Pünktchen den Arm gebrochen. Wir schaffen es nicht alleine!“

 

Der arme kleine Hase ist völlig außer Atem. Für Lio und Liobienchen ist sofort klar, dass sie ihm helfen werden. „Klar helfen wir dir! Miteinander, füreinander, Hand in Hand!“, ruft Lio. Und Liobienchen stimmt mit ein: „Miteinander, voneinander, Hand in Hand!“ „Juchu!“, staunt der kleine Hase. Sie laufen alle drei gemeinsam zum Hasenbau.

 

„Wir sind da!“, ruft der kleine Hase freudestrahlend. Alle Hasen im Raum unterbrechen ihre Arbeit und jubeln. Sie umarmen Lio und Liobienchen und freuen sich sehr, dass sie ihnen helfen wollen. Und dann geht’s richtig los. Lio und Liobienchen sehen die Unmengen weißer Eier, die alle angemalt werden müssen. Sie suchen sich die schönsten Farben aus und malen die Eier schön bunt an. Mal bekommt eins rote Punkte und mal grüne Streifen. Liobienchen malt auch kleine Blumen darauf und ist sehr zufrieden mit ihrem Werk. Lio zeichnet ganz viele kleine Fische auf sein Ei.

 

Am Abend sind sie sehr müde, aber auch unglaublich fröhlich, dass sie den Hasen so gut geholfen haben. Der kleine Hase bedankt sich noch einmal bei ihnen und sagt: „Das ist ein tolles Motto was ihr da habt: Miteinander, füreinander, Hand in Hand!“

 

 

Jetzt bist du dran: Bastelt euch eine schöne Osterdekoration

 

Ihr könnt aus Papier oder Pappe Ostereier ausschneiden, diese dann schön anmalen und mit einem Faden aufhängen. Tolle Bastelideen findet ihr auch überall im Internet. Unten sind auch zwei sehr schöne Osterkarten als PDF für euch zum Herunterladen eingefügt. Die sehen ganz toll aus, wenn ihr sie richtig zusammenbaut! Schickt uns ein paar Fotos eurer gebastelten Werke zu.

 

Und? Habt ihr erkannt, was Lio und Liobienchen da singen? Genau! Das ist das Liobalied. Schnappt euch eure CD und singt kräftig mit.

 

Osterkarten basteln
Osterbasteln.pdf
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Viel Spaß und vergesst nicht, die Sonne zu genießen!

 

31.03.2020 Teil 11 - Und jetzt?

Hallo liebe Liobakinder,

 

wir hoffen, es geht euch gut! Nun ist also seit dem letzten Wochenende wieder Sommerzeit. Aber sommerlich sind die Temperaturen bei weitem nicht. Also zieht euch immer schön warm an, wenn ihr raus geht. Denkt dran, Bewegung ist wichtig!

 

Die heutige Geschichte hat eine ganz seltsame Überschrift. Lasst euch mal überraschen, was euch heute erwartet.

 

Und jetzt?

Lio hat eine tolle Idee und will Liobienchen damit überraschen: „Hallo Liobienchen, ich habe eine megageniale Idee!“ „Hallo Lio, du bist aber motiviert heute. Was ist denn los? Was hast du für eine megageniale Idee?“, fragt sie nach. „Lio ist ganz aufgeregt und fuchtelt mit seinen Flossen vor Liobienchens Gesicht herum: „Also, wir spielen heute Lios geniales Natur-Sport-Ideen-Spiel!“ Liobienchen starrt ihn fassungslos an: „Na toll, Lio. Und was soll das bitte sein?“ Die Begeisterung von Lio wird etwas gedämpft, aber so schnell gibt er nicht auf: „Das macht total Spaß! Wir laufen gleich los in den Wald oder an der Wiese vorbei. Immer, wenn man etwas sieht, womit man Sport machen kann, ruft man ganz laut wie das Sport-Spiel heißt. Dann müssen alle mitmachen.“

 

Liobienchen ist immer noch nicht ganz überzeugt von Lios Idee, macht aber mit. Sie laufen nebeneinander zum Wald und sehen dort einen Baumstamm liegen. Lio ruft: „Baumstamm-Balancieren!“ Und schon balancieren beide über den Baumstamm. Sie gehen weiter und jetzt fällt Liobienchen auch etwas ein: „Hüpfekästchen!“ Blitzschnell zeichnet sie mit Ästen mehrere Hüpfekästchen in den lehmigen Boden. Sie ritzt die Zahlen von 1 bis 9 hinein und dann wird gehüpft.

 

Schließlich kommen sie an einer Pfütze vorbei und beide rufen aus vollem Hals: „Pfützenhüpfen!“ Sie schauen einander an und lachen sich kaputt. Dann hüpfen sie feste in die Pfützen, sodass es richtig schön spritzt. Sie sind völlig mit Matsch bespritzt, aber sie laufen weiter. „Stöcke-Weitwurf!“, schnauft Liobienchen. Beide suchen sich einen Stock, der möglichst weit fliegt und werfen sie dann in den Wald. Lio verfolgt die Flugbahn seines Stockes und sagt: „Ich glaube, mein Stock ist weiter geflogen. Juchu!“ Liobienchen gibt ihm Recht: „Stimmt, meiner war nicht gut geworfen.“

 

„Puh, lass uns mal eine Pause machen! Das ist ganz schön anstrengend“, schnauft Lio. Liobienchen setzt sich neben ihn auf einen Baumstamm. Auch sie muss erst mal tief durchatmen: „Lio, ich finde dein Natur-Sport-Ideen-Spiel gar nicht schlecht! Es macht wirklich viel Spaß!“ „Lass uns noch ein bisschen weiterspielen!“, bittet Lio. Liobienchen antwortet: „Klar, gerne. Da hinten sehe ich schon einen schönen Berg und Steine.“ „Und dort oben liegen Blätterhaufen und ein paar kleine Tannenzapfen. Oder dieser Stock. Da kann man immer wieder drüber hüpfen“, fügt Lio hinzu.

 

Mit neuer Kraft laufen sie los und starten mit …

 

Und jetzt? Wie geht die Geschichte weiter?

 

Jetzt bist du dran: Mach mit deiner Familie einen Spaziergang und spielt Lios Natur-Sport-Ideen-Spiel!

 

Probiert es aus. Welche Materialien findet ihr bei eurem Spaziergang? Wie heißen eure Spiele und was muss man tun?

 

Schreibt dann die Geschichte von Lio und Liobienchen mit euren Erfahrungen zu Ende. Wir freuen uns, wenn ihr uns eure Enden per E-Mail an lio-liobienchen@gmx.de schickt. Dann können wir morgen hoffentlich ein paar Enden hier veröffentlichen.

 

 

Viel Spaß beim Sport und beim kreativen Schreiben!

 

30.03.2020 Teil 10 - Ein neues Spiel

Hallo liebe Liobakinder,

 

wir hoffen, ihr hattet ein schönes Wochenende zwischen Sonnenschein und Schneeflocken!

Hier sind ganz viele Fotos von euren tollen Aktionen in der letzten Woche! Und natürlich einige Sommerfotos, die ihr euch an eurem Sommertag am Freitag angeschaut habt! Danke dafür!

 

Die machen richtig gute Laune!

 

Ein neues Spiel

Lio und Liobienchen sitzen zusammen über ihren Hausaufgaben. Da seufzt Lio und sagt: „Das ist so viel in Deutsch! Ich glaube, ich schaffe es heute nicht alles!“ Da fragt Liobienchen: „Und wie ist es mit Mathe?“ Lio antwortet: „Mathe habe ich schon lange fertig, aber das macht mir auch mehr Spaß.“ „Bei mir ist es umgekehrt. Ich mache lieber Deutsch und sitze jetzt schon ewig an meinen Matheaufgaben!“, sagt Liobienchen. „Weißt du was? Ich helfe dir in Mathe und du hilfst mir in Deutsch“, schlägt Lio vor. „Au ja, so machen wir es“, freut sich Liobienchen. Es dauert gar nicht lang und schon sind beide mit ihren Aufgaben fertig.

 

Endlich können sie spielen und den freien Nachmittag genießen. „Hast du eine Idee, was wir heute spielen können?", fragt Liobienchen. Lio antwortet: „Vielleicht Kniffel oder Maumau, aber das haben wir gestern schon gespielt.“ „Mir fällt auch gerade nur Mikado oder Domino ein, aber das habe ich letztens erst mit Mama gespielt“, sagt Liobienchen. Sie sind ratlos. Heute möchten sie unbedingt mal etwas Neues spielen. Da hat Lio eine Idee: „Wir fragen einfach mal unsere Eltern, was sie früher immer gespielt haben.“ „Das ist eine tolle Idee, Lio“, meint Liobienchen.

 

Sie beschließen zuerst zum Fluss zu gehen, um mit Lios Vater zu sprechen: „Hallo Papa, wir haben eine Frage an dich. Welche Spiele hast du früher immer gespielt, als du noch ein kleiner Fisch warst?“ Lios Vater überlegt und kratzt sich mit der Flosse am Kopf: „Lass mich mal in Ruhe nachdenken. Ach, ich weiß es! Am liebsten haben wir Schiffe versenken oder Fisch ärgere dich nicht gespielt! Soll ich es euch erklären?“ Sie setzen sich zusammen und spielen völlig begeistert beide Spiele durch. Das dauert ganz schön lange. Am Ende hat Liobienchen das Spiel Schiffe versenken gewonnen und Lio konnte bei Fisch ärgere dich nicht gewinnen. Das hat beiden viel Spaß gemacht.

 

Am nächsten Tag treffen sie sich nach den Hausaufgaben, um nun auch Liobienchens Eltern nach ihren Lieblingsspielen aus ihrer Kindheit zu fragen. „Hallo Mama, was hast du früher, als du noch eine kleine Biene warst, am liebsten gespielt?“ fragt Liobienchen ihre Mutter. Sie antwortet: „Das kann ich euch zeigen. Aber ich muss erst schauen, wo ich es im Keller hingelegt habe. Einen Moment bitte!“ Es dauert ein paar Minuten bis Liobienchens Mutter mit einer Kiste wiederkommt. Darin sind jede Menge Spiele. Sie zieht ein Spielbrett mit einem bunten Stern aus der Kiste. „Das Spiel heißt Halma. Es ist super! Alle Figuren laufen durcheinander, wie die Bienen in einem Bienenstock. Lio, du musst versuchen deine Spieler von diesem roten Feld in das andere rote Feld zu bringen. Währenddessen bringt Liobienchen ihre grünen Spieler von diesem grünen Feld zu dem anderen und ich mache das Gleiche mit den blauen Spielern“, erklärt Liobienchens Mutter.

 

Am Anfang geht es langsam los, denn sie dürfen immer nur 1 Feld weiter gehen. Später wird es dann immer schneller und schneller, da sie immer eine Figur überspringen dürfen. So schafft Liobienchen es als sie dran ist, während eines Zuges insgesamt sieben Mal zu hüpfen und ist ganz schnell drüben.

Am Ende gewinnt schließlich Liobienchens Mutter. Lio gratuliert ihr: „Herzlichen Glückwunsch! Das ist wirklich ein tolles Spiel! Ich werde es ganz oft üben, damit ich auch mal gewinne.“ Und Liobienchen sagt: „Jetzt weiß ich warum das dein Lieblingsspiel ist, Mama. Es ist ein richtig schönes geordnetes Chaos wie bei uns im Bienenstock!“

 

 

 

Jetzt bist du dran: Veranstaltet einen Spielenachmittag

 

1. Vorschlag: Sucht mal im Keller nach allen Spielen von deinen Eltern. Es gibt so schöne alte Spiele. Vielleicht besitzt ihr auch eine Spielesammlung mit Brettspielen. Sucht euch ein Spiel aus und lernt es kennen. Zur Not gibt es zum Nachlesen Anleitungen im Internet.

 

2. Vorschlag: Für Kreative! Bastelt ein eigenes ganz neues Spiel! Z.B. Ein Leiterspiel oder ein Memory mit eigenen kleinen Bildkarten. Oder ein schönes Warstein-Monopoly. Bastelanleitungen gibt es auch im Internet.

 

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

 

 

27.03.2020 Teil 9 - Ein heißer Sommertag

Hallo liebe Liobakinder,

 

wir hoffen euer Abendessen hat auch Mama und Papa als Picknick gut gefallen. Denkt daran, alle Fotos und Bilder, die ihr zu Lio und Liobienchens Abenteuern malt, gut aufzubewahren und in einer Mappe zu sammeln. Das Kind mit der schönsten Mappe gewinnt einen wirklich tollen Preis.

 

Ein heißer Sommertag

Es ist warm draußen. Sehr warm sogar. Die Sonne scheint unermüdlich vom Himmel. Lio und Liobienchen schwitzen. Liobienchen muss immer wieder losfliegen und Nektar sammeln. Das ist bei dieser Hitze unheimlich anstrengend. Sie schnauft und wischt sich immer wieder den Schweiß von der Stirn: „Ist das heiß! Ich zerfließe bald. Naja, vielleicht nicht ich, sondern unser schöner Bienenstock zerfließt bald.“ Es ist so warm, dass einige Bienen durch Fächern mit den Flügeln den Bienenstock immer wieder abkühlen müssen.

 

„Hey Liobienchen, wann hast du Feierabend? Kommst du mit mir schwimmen?“, ruft Lio ihr entgegen. Sie antwortet: „Im Moment weiß ich nicht, wann ich frei habe. Unser Bienenstock ist in Gefahr und alle müssen mithelfen.“ Lio ist besorgt und fragt weiter nach: „Aber was ist denn passiert? Bist du auch in Gefahr?“ Liobienchen beruhigt ihn: „Ich bin zwar müde, aber mir geht’s gut. Bei der Hitze schmilzt unser Bienenstock und wir müssen ihn kühlen. Meine Tanten verteilen pausenlos Wasser auf den Waben und fächeln dann mit ihren Flügeln.“ „Ach, das Prinzip kenne ich! Das Wasser verdunstet dann und sorgt für Abkühlung in eurem Bienenstock. Gute Idee!“, sagt er anerkennend, „Das funktioniert mit unserem Wasser im Fluss genauso. Wenn die Sonne scheint, dann verdunstet es und es entstehen am Himmel kleine Wolken.“

 

Liobienchen verabschiedet sich und fliegt wieder Richtung Bienenstock. Sie haben sich für später zum Plantschen verabredet. Liobienchen beißt die Zähne zusammen und startet wieder mit einer großen Ladung Nektar und Blütenstaub. Als sie dem Bienenstock näher kommt, sieht sie, wie immer mehr Bienen aus dem Bienenstock rausfliegen. „Was macht ihr denn?“, fragt sie, „wird alles einkrachen?“ „Hey mein kleines Liobienchen, mach dir keine Sorgen. Das machen wir immer so, wenn es im Sommer besonders heiß ist. Möglichst viele Bienen klettern nach draußen, damit sie mit ihrem warmen Körper nicht unnötig den Bienenstock erwärmen!“, erklärt Liobienchens Mama. „Ach so! Dann bringe ich meine Vorräte mal schnell rein und beeile mich, damit ich schnell wieder draußen bin“, sagt Liobienchen. „Mach das! Und dann hast du Feierabend. Unternimm was Schönes! Wir kriegen das hier schon hin“, sagt Liobienchens Mama und drückt ihre Tochter an sich. „Danke Mama. Ich flieg gleich zu Lio. Wir gehen Plantschen im Fluss“, verabschiedet sie sich von ihrer Mutter.

 

Liobienchen schnappt sich ihren gelb-schwarzen Bikini und zieht ihr gelb-schwarzes Sommerkleid über. Dann fliegt sie zu Lio. „Da bist du ja schon!“, sagt Lio erstaunt und beginnt sie nass zu spritzen. Schnell springt Liobienchen ins knietiefe Wasser und spritzt auch Lio nass. Diese Abkühlung hat sie sich wirklich verdient.

 

Jetzt bist du dran: Veranstaltet zu Hause einen Sommertag

 

Sucht im Kleiderschrank eure Sommersachen raus. Schnappt euch eure Kappen und Sonnenbrillen. Pustet einen Wasserball oder euer Einhorn-Schwimmtier auf. Macht fröhliche, entspannte Sommerlieder an. Setzt euch gemütlich aufs Sofa und seht euch gemeinsam die Fotos vom letzten Sommerurlaub an.

 

Vielleicht habt ihr Lust, ein paar lustige „Sommerfotos“ von euch zu machen.

 

Hier ein paar Anregungen von euren Lehrern, die gestern nach Feierabend schon ein paar Fotos rausgesucht oder für euch aufgenommen haben.

 

Viel Spaß damit! :-)

 

Wir wünschen euch und euren Familien ein schönes Wochenende!

 

 

26.03.2020 Teil 8 - Das Picknick

Hallo liebe Liobakinder,

 

 

wir hoffen, ihr hattet gestern viel Spaß beim Zaubern. Bei Mia und Ida sieht das schon echt gut aus! Super ihr zwei!

 

Lasst es euch gut gehen! Liebe Grüße!

 

Das Picknick

„Juchu, juchu, juchu! Heute machen wir ein Picknick“, ruft Liobienchen und tanzt durch den ganzen Bienenstock. Liobienchen hat schon alles in der Küche vorbereitet, als Lio eintrifft. „Hallo Liebienchen, heute wird gepicknickt! Ich habe grüne Algen, Seegras und Meersalz mitgebracht“, sagt Lio. Liobienchen verzieht ihr Gesicht, als sie die Algen und das Seegras betrachtet: „Iiih Lio! Algen!“ „Ich bin ein Fisch und liebe Algen. Die schmecken fast wie Salat!“, sagt Lio. „Na gut, wenn du meinst. Ich habe Honig und Joghurt vorbereitet und einige Beeren und essbare Blüten aus dem Wald geholt“, sagt Liobienchen stolz. Außerdem soll es Honiglimonade geben.

 

Dann können sie ja loslegen. Lio und Liobienchen packen zusammen den Picknick-Rucksack. Insgesamt brauchen sie 2 Teller, 2 Becher, 2 Löffel für den Joghurt und 2 Gabeln für den Algensalat. Liobienchen holt außerdem eine große Picknickdecke. In einen Korb legen sie das vorbereitete Essen, die Honiglimonade und ein paar schöne Servietten. Da ist einiges zusammen gekommen, was sie nun tragen müssen. Sie setzen sich ihre Hüte auf und Lio trägt den Korb. Liobienchen hat sich den Rucksack auf den Rücken geschnallt. Die Decke trägt sie unter dem Arm.

 

„Jippi, los geht’s!“, ruft Liobienchen. „Lass uns einen schönen Platz für unser Picknick suchen!“, sagt Lio. Sie wandern aus dem Bienenstock hinaus und überqueren die Wiese. „Schau mal, da wäre ein guter Platz“, sagt Lio. Aber Liobienchen schüttelt den Kopf: „ Wir sind doch gerade erst losgegangen. Das ist zu nah!“ Dann erreichen sie den Fluss und Lio zeigt Liobienchen seinen Lieblingsplatz: „Hier ist es schön windgeschützt und wir können auf den Fluss schauen, wenn wir hier unsere Decke ausbreiten.“ Liobienchen gefällt der Platz, aber es ist sehr steinig hier, sodass es schwierig ist, die Decke ordentlich auszubreiten. Sie gehen weiter. Der Wind wird langsam stärker und nach und nach ziehen Wolken auf.

 

Wie aus einem Munde rufen beide: „Das ist der perfekte Platz!“ Sie sind am Waldrand angekommen. Dort liegt eine kleine Wiese neben den großen Tannenbäumen. Lio stellt den Korb ab und hilft Liobienchen beim Ausbreiten der Picknickdecke. Das ist gar nicht mehr so einfach, denn es ist mittlerweile sehr windig. Schließlich gelingt es ihnen doch und sie legen ihre mitgebrachten Leckereien in die Mitte. „Jetzt können wir es uns schmecken lassen!“, sagt Liobienchen stolz. In dem Augenblick fliegen die Servietten weg und es beginnt zu regnen. „Oh nein! Es regnet!“, ruft Lio, „Ich liebe zwar Wasser, aber Liobienchen wir müssen dich schnell nach Hause bringen!“

 

Schnell packen sie alle Speisen wieder in den Korb und den Rest in den Rucksack. Der Regen wird zunehmend stärker. Dann laufen sie zurück. Zuerst am Fluss entlang und danach über die Wiese. Schließlich erreichen sie klatschnass den Bienenstock. „Unser schönes Picknick! So ein Mist!“, macht Liobienchen ihrem Ärger Luft. „Hey Liobienchen, ich habe mal wieder eine mega-super-geniale Idee!“, macht er es spannend, „wir machen unser Picknick einfach hier drinnen!“ Damit ist Liobienchen sofort einverstanden! Sie packen wieder die Picknickdecke aus, setzen sich und lassen sich ihre Leckereien schmecken!

 

 

 

Jetzt bist du dran: Veranstalte mit deiner Familie ein Picknick im Wohnzimmer

 

Vielleicht esst ihr euer Abendbrot heute Abend einfach auf einer großen Picknickdecke. Sucht ein paar stabile Plastikteller und Becher raus. Schneidet ein bisschen Rohkost oder macht ein paar Käsewürfel. Wenn ihr ganz viel Vorbereitungszeit habt, dann backt einen Kuchen.

 

Tipp für alle Eltern: Es gibt zwar kein Mehl mehr in den Supermärkten, aber Backmischungen gibt es noch! :-)

 

Malt ein schönes Bild von Lio und Liobienchens Picknick oder von ihrer Suche nach dem schönsten Picknickplatz. Ihr könnt euer Bild auch in vier Teile teilen.

 

1. Bild: Lio und Liobienchen bereiten alles fürs Picknick vor.
2. Bild: Sie suchen einen guten Picknickplatz.
3. Bild: Es beginnt zu regnen. Oder: Sie laufen durch den Regen zurück.
4. Bild: Die beiden picknicken im Wohnzimmer.

 

 

25.03.2020 Teil 7 - Zauberei

Hallo liebe Liobakinder,

 

es ist Mitte der Woche! Halbzeit!

Noch mal 1 Woche und eine halbe, dann sind Osterferien! Juchu!

 

Danke für eure Fotos von euren Abenteuern: Spaziergänge, eine Schatzsuche und eure Regenbögen!

 

Das zeigt uns, ihr seid alle noch fit und gestaltet aktiv und teilweise sehr kreativ eure Freizeit! Weiter so!

Das macht ihr gut! Und ein großes Lob auch an eure Eltern, die ja scheinbar sehr fleißig vorlesen und euch bei euren Abenteuern unterstützen! Danke!

 

Zauberei

Bei Lio und Liobienchen sieht es nicht so gut aus. Seit Tagen passieren auf der schönen bunten Blumenwiese und im nahegelegenen Fluss allerlei seltsame Dinge. Erst gestern konnte man die Blumenwiese kaum betreten, weil zwischen den Blumen überall grüner Schleim verteilt war. Der Fluss war vorgestern richtig gelb gewesen und das Wasser schmeckte nach faulen Eiern. Das war für Lio gar nicht lecker. Alle Tiere machten sich große Sorgen.

 

Schließlich fassen Lio und Liobienchen den Entschluss, gemeinsam herauszubekommen, warum diese Dinge gerade passieren. Sie legen sich nachts auf die Lauer. In der ersten Nacht passiert nichts und irgendwann schlafen sie beide völlig übermüdet ein. „Heute Nacht müssen wir besser vorbereitet sein“, sagt Liobienchen. „Du hast Recht. Heute Nacht dürfen wir nicht einschlafen!“, findet auch Lio. Sie bereiten ihr Nachtlager nicht allzu gemütlich vor und beobachten die Wiese. „Da hinten ist etwas“, flüstert Liobienchen. Lio flüstert zurück: „Ich kann kaum etwas sehen. Es ist so dunkel.“ Knackende Geräusche kommen immer näher. Dann hören sie auch ein Murmeln und sehen danach ein Leuchten. Liobienchen muss sich auf die Lippe beißen, weil sie sich so doll erschreckt hat. Sie zittert ein wenig neben Lio.

 

Lio nimmt seinen ganzen Mut zusammen und ruft: „Hände hoch! Hier spricht die Polizei!“ Dann ist es still. Liobienchens Herz pocht so laut in ihrer Brust, dass sie Angst hat, dass das jemand hört. Lio ruft: „Wer bist du? Zeig dich! Machst du die ganzen schlimmen Dinge hier?“ Erst ist nichts zu hören. Dann nehmen sie ein leises Schluchzen wahr. „Es tut mir leid!“, sagt eine leise Stimme. Lio nimmt die Taschenlampe und leuchtet in seine Richtung. Da steht ein kleiner Zwerg mit einem Zauberstab in der Hand und weint. „Entschuldigung, ich wollte das alles gar nicht! Ich kann nicht mehr richtig zaubern!“, sagt der Zwerg, „Es funktioniert einfach nicht mehr.“ „Ach so, deswegen ist der Schleim auf der Wiese und das Wasser schmeckt nach faulen Eiern“, erkennt Lio. Liobienchen erholt sich von ihrem Schreck und sagt: „Aber seit wann kannst du denn nicht mehr zaubern?“

 

Der kleine Zwerg weiß es nicht. Er erklärt ihnen, dass seine Zauber im Moment immer schief gehen. Deswegen ist der Schleim auf der Wiese und das Wasser schmeckt so furchtbar. „Ich habe keine Zauberkraft mehr“, erklärt der kleine Zwerg. „Dann musst du mehr Sport machen, damit du wieder kräftig wirst“, schlägt Lio vor. „Nein, ich brauche nicht solche Kraft in den Muskeln, sondern ganz tief in mir drin brauche ich Kraft“, sagt der kleine Zwerg. „Wenn es mir schlecht geht, dann denke ich immer an etwas Schönes“, erklärt Liobienchen.

 

Da fängt der Zwerg wieder zu schluchzen an: „Das ist es ja gerade. Ich bin so unglücklich!“ Und er weint bittere Tränen, „Ich habe mein Lieblingsstofftier verloren!“ „Oh weia! Das ist mir auch schon mal passiert. Wir haben es dann irgendwann wiedergefunden und danach ging es mir wieder richtig gut!“, tröstet ihn Lio. „Wir helfen dir beim Suchen!“, sagen Lio und Liobienchen gleichzeitig.

 

Es dauerte drei Tage und sie suchten wirklich überall, bis sie schließlich das Lieblingsstofftier von dem kleinen Zwerg gefunden haben. „Juchu! Ich danke euch beiden. Ich bin so unendlich glücklich!“, sagte der kleine Zwerg und als Dank begann er wunderschöne Dinge zu zaubern. Der Schleim verschwand und das Wasser schmeckte frischer als vorher. Er zauberte Kuchen, Limonade und Eis. Es war so viel, dass alle Wiesenbewohner und die Fische davon satt wurden. „Dank euch ist meine innere Kraft wieder da! Ich bin einfach nur glücklich“, sagte der Zwerg begeistert.

 

Jetzt bist du dran: Kannst du zaubern?

 

Es gibt ganz tolle Zaubertricks zum selber Basteln.

 

Zuerst brauchst du einen Zauberstab und vielleicht auch einen Umhang.

 

Im Internet findest du viele Tricks z.B. Zaubertüte falten, Die vier Asse, Der schwebende Stift und noch viele mehr.

 

Übe deinen Trick gut! Wenn du viel innere Kraft hast und einen guten Zauberspruch sagst, kannst du dann richtig zaubern!

 

24.03.2020 Teil 6 - Die Schatzkarte

Hallo liebe Liobakinder,

 

wir haben von einer tollen Aktion gehört. Alle Kinder sind dazu aufgerufen, einen wunderschönen, bunten Regenbogen zu malen und ihn gut sichtbar ins Fenster zu hängen.

Damit soll die Verbundenheit aller Kinder ausgedrückt werden, die zu Hause bleiben. Wenn in Warstein ganz viele Regenbögen hängen, kannst du sie bei einem Spaziergang zählen. Es gibt dazu auch ein Ausmalbild. (Das kannst du dir unten als PDF herunterladen). Weiter unten findest du auch noch ein paar Fotos von tollen Olympiaden! :-)

 

Schreib uns weiterhin gerne E-Mails! Wir freuen uns immer sehr, von euch allen zu hören.

lio-liobienchen@gmx.de

 

Ausmalbild Regenbogen
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Die Schatzkarte

Liobienchen ist ganz aufgeregt, denn sie hat in dem alten Bücherregal beim Abstauben der Bücher ein ganz besonders schönes Buch gefunden. „Schau mal Lio! Dieses Buch hat mal meinem Ur-Ur-Uropa gehört“, erzählt sie. „Wow, dann ist das Buch ja eine Million Jahre alt oder so!“, sagt Lio staunend. „Ach Quatsch, Lio! So alt ist es nun auch nicht, aber vielleicht 100 Jahre“, erklärt Liobienchen.

 

Liobienchen hat ein wirklich schönes Buch gefunden. Darin steht zwar sehr viel Text, aber auch alte Zeichnungen von Rittern und Pferden, von Prinzessinnen und ihren Prinzen und von Piraten auf ihren Schiffen sind dazwischen. Sie schauen sich die Bilder an. Liobienchen sagt in Gedanken versunken: „Es wäre so schön, wenn ich früher gelebt hätte. Dann wäre ich bestimmt eine Prinzessin gewesen.“ Und Lio ergänzt: „Ich wäre bestimmt ein Ritter mit einer schönen Rüstung und einem starken Pferd gewesen.“

 

Die beiden kommen auf die Idee, nun Prinzessin und Ritter zu spielen. Sie verkleiden sich mit einem hübschen Kleid und einer Krone für Prinzessin Liobienchen und einem Ritterhelm, einem Schwert und Schild für Ritter Lio. Dann schlagen sie nochmal das Buch auf, um die Geschichte von der Prinzessin und dem Ritter zu lesen, als Lio plötzlich etwas auffällt. „Hey Liobienchen, schau mal hier fällt eine Seite aus dem Buch“, sagt er. Sie schauen genauer nach. Es ist gar keine Seite rausgefallen, sondern was sie in ihren Händen halten, ist ein ganz alter Brief. Beide schauen sich an und sind sehr neugierig, was das für ein seltsamer, alter Brief ist. Schnell öffnen sie ihn. Was da nun vor ihnen liegt ist eine Karte mit sehr krakeligen Buchstaben. Lio liest: „Da steht atzkarte. Mh? Was soll das bedeuten?“ „Oh Lio, schau mal. Da fehlt eine Ecke von dem Zettel. Das Sch wurde abgerissen“, kombiniert sie clever. Dann hat auch Lio es verstanden: „Na klar! Das ist keine atzkarte, sondern eine Schatzkarte. Krass! Eine echte Schatzkarte! Und wir haben sie gefunden. Liobienchen, bald sind wir reich!“

 

Schnell haben sie sich auf der Karte orientiert. Dort ist der Fluss eingezeichnet und das Meer. Auch den Wald und einige Wege erkennen sie. Und ganz oben rechts in der Ecke ist der Schatz eingezeichnet. Sie packen sich einen Schatzgräber-Rucksack mit Vorräten und Kompass. Dann ziehen Prinzessin Liobienchen und Ritter Lio mit der Karte und einer Schaufel los.

 

Der Weg ist gar nicht so leicht zu finden. Mehrere Male laufen sie im Kreis. „Hier waren wir eben schon einmal!“, motzt Liobienchen. Sie kann nicht mehr. Ihre Füße tun weh und der Rucksack ist schwer auf ihren Schultern. Lio und Liobienchen machen Pause und essen etwas. Dann laufen sie das letzte Stück des Weges. Lio singt fröhlich: „Ich kann dich schon riechen mein Schatz, gleich sind wir reich!“ Liobienchen bremst seine Hoffnung: „Vielleicht wurde der Schatz ja schon längst von jemand anderem gefunden.“ „Nein, das ist unser Schatz!“, freut sich Lio.

 

Schließlich sind sie bei einer alten Tanne angekommen. Nun müssen sie 23 Schritte vorwärts und 5 Schritte nach rechts gehen. Dort sollen sie graben. Schnell fangen sie an zu buddeln. Es ist richtig anstrengend und sie graben tiefer und tiefer. Plötzlich stößt Lio auf etwas Festes: „Juchu, das muss die Schatzkiste sein!“ Sie heben die Kiste aus dem Loch und öffnen den Deckel. Leider ist kein Gold in der Kiste, sondern nur ein alter Spiegel. „Na toll, ein Spiegel!“, stöhnt Lio. „Hauptsache wir haben überhaupt der Schatz von meinem Ur-Ur-Uropa gefunden!“, sagt Liobienchen.

 

Sie packen die Kiste mit dem Spiegel ein und laufen nach Hause. „Mama, wir sind wieder da! Der Schatz ist kein richtiger Schatz. Es ist nur ein alter Spiegel drin“, sagt Liobienchen. Sie beugen sich über die Kiste. Liobienchens Mama sieht alle im Spiegel und ist glücklich: „Ich glaube das ist nicht nur ein Schatz, sondern ich sehe zwei Schätze!“ „Aber Mama, da sind doch nur unsere Spiegelbilder in dem Spiegel“, sagt Liobienchen. „Genau! Ich sehe dich, mein Schatz und Lio ist auch ein Schatz. Ihr seid meine zwei größten Schätze. Und ich finde, ihr seid sehr wertvolle Schätze!“, erklärt Liobienchens Mama fröhlich und nimmt beide in ihre Arme.

 

 

Jetzt bist du dran: Veranstalte eine Schatzsuche

 

Suche einen geeigneten Schatz aus und verstecke ihn. Dann kannst du eine Schatzkarte zeichnen. Alternativ kannst du unten das Arbeitsblatt als Karte nutzen und klebst die Möbelstücke an die richtigen Stellen. Dann zeichnest du den Weg zu deinem Schatz ein. Wer sucht den Schatz? Mama?

Oder versteckt Mama den Schatz und du musst suchen?

 

Und denk daran: Zeichne einen schönen Regenbogen und hänge ihn in dein Fenster!

 

Schatzkarte
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23.03.2020 Teil 5 - Sport tut gut

Hallo liebe Liobakinder,

 

wir hoffen, ihr hattet ein schönes Wochenende! Danke, für eure tollen Ideen! Miko und Matz haben beispielsweise ihre Fackeln von Sankt Martin mit in ihre Höhle genommen und dann gelesen. Das sieht sehr cool aus. Auch Nala hat sich eine ganz tolle Höhle gebaut und wollte darin sogar übernachten.

 

Wir hoffen, ihr seid gut in die zweite Woche gestartet und ihr kommt gut klar mit eurem neuen Tagesablauf zu Hause. Wenn wir alle unser Bestes geben, dann klappt das schon.

 

Sport tut gut

„Mensch Lio, du bist viel zu laut! So kann ich mich gar nicht konzentrieren“, sagt Liobienchen aufgebracht. Lio erwidert: „Ich bin zu laut? Da lachen ja die Hühner! Du summst doch ständig mit deinen Flügeln.“ Lio und Liobienchen versuchen zu lesen. Es gelingt ihnen jedoch nicht, sich richtig zu konzentrieren. Lio wippt mit seiner Flosse und rauft sich seine Fischschuppen. Liobienchen hält es nicht mehr aus und brüllt ihn an: „Du machst es schon wieder! Du merkst es gar nicht mehr. Sei jetzt endlich leise!“ Lio verzieht das Gesicht. Er ist sauer und total genervt. Schließlich atmet er zweimal durch und versucht seinen Ärger runter zu schlucken. Endlich ist es wieder still und beide lesen in ihren Büchern. Da beginnt eine Taube zu gurren und sie kriegt sich gar nicht mehr ein. Plötzlich motzen beide gleichzeitig die Taube an: „Sei still! Warum gurrst du hier so rum? Ich kann nicht mehr!“

 

Das Gebrüll hört auch Liobienchens Mutter und sagt mit ruhiger Stimme: „Hey ihr zwei, was ist denn mit euch los? Lasst die arme Taube doch gurren.“ „Ach Mama, sie nervt uns so. Wir wollen doch lesen“, seufzt Liobienchen. „Jetzt habt ihr genug gelesen. Ich glaube, ihr solltet euch unbedingt mal bewegen. Sport hilft immer gegen schlechte Laune!“ „Vielleicht hast du Recht“, gibt Lio zu „vielleicht habe ich einfach nur schlechte Laune.“ Die beiden legen ihre Bücher weg und stecken ihre Köpfe zusammen. Sie wollen nicht irgendwelchen blöden Sport machen, sondern eine Olympiade.

 

Bei einer Olympiade sind nur die besten Sportler und dort gibt es ganz viele Wettkämpfe. Lio und Liobienchen sind sich schnell einig, denn sie wollen eine Olympiade mit ganz neuen Sportarten machen: „Wir machen ein Wettrennen, aber dabei muss man einen Fuß hinter den anderen stellen und rückwärts gehen.“ „Danach kommt ein Wettkampf, bei dem man Gewichte heben muss“, überlegt Lio. Und Liobienchen ergänzt: „Au ja, aber man muss Wasserflaschen so oft hochheben wie man kann.“ Da werden die beiden aber reichlich ins Schwitzen kommen. Als nächstes überlegen sie sich noch den Wettbewerb Hüpfen an der untersten Stufe. Dabei muss man erst den rechten Fuß auf die erste Stufe stellen und dann beide Füße gleichzeitig wechseln. „Ich schaffe bestimmt 30-mal hüpfen ohne Pause!“, sagt Lio. „Ich schaffe bestimmt mehr als du“, fordert Liobienchen ihn heraus. Danach soll dann noch Stifte-Zielwerfen und Wassertropfen-Transport stattfinden.

 

Lio und Liobienchen ziehen ihre Sportsachen an und legen los. Beim Rückwärts-Wettrennen gewinnt Liobienchen ganz deutlich. Aber beim Gewichte heben, hat Lio die kräftigeren Flossen. Er hebt die Wasserflaschen 22-mal hoch. Es steht also 1 zu 1. Dann kommt das Hüpfen an der Stufe. Beide schwitzen und haben ganz rote Gesichter, aber keiner will aufgeben. Sie werden immer langsamer und schließlich haben sie gleichzeitig keine Puste mehr.

 

Zum Glück kommt in dem Augenblick Liobienchens Mama und bringt ihnen Getränke und einen Apfel. Sie ruhen sich ein bisschen aus und dann geht es weiter. Stifte-Zielwerfen steht nun an. Dabei legt man ein Sofakissen auf den Boden und geht dann 5 Schritte zurück. Von dort wirft man Buntstifte auf das Kissen. Bleibt der Stift darauf liegen, dann hat man einen Punkt. „Juchu ich habe gewonnen!“, ruft Liobienchen und streckt beide Fäuste nach oben. „Na warte, jetzt kommt der letzte Wettkampf!“, sagt Lio „Wasser ist mein Element!“ Jeder nimmt einen kleinen Teelöffel und bekommt darauf einen Tropfen Wasser. Mit dem Löffel in der Hand müssen sie einen Parcours durchlaufen. Sie klettern über das Sofa und steigen die Treppe rauf. Oben gehen sie um den Tisch und dabei rutscht Liobienchen weg. „Nein! Mein Tropfen ist runter getropft!“, ruft sie. Damit hat Lio diesen Wettbewerb gewonnen.

 

Liobienchens Mutter verkündet den Gewinner. Sie sagt: „Die Olympiade haben heute Lio und Liobienchen gewonnen! Herzlichen Glückwunsch!“ Beide bekommen eine Medaille umgehängt und erhalten eine Urkunde. Sie strahlen einander an und freuen sich.

 

 

 

Jetzt bist du dran: Veranstalte deine eigene Olympiade

 

Denk dir lustige neue Wettkämpfe aus oder probiere Lio und Liobienchens Vorschläge aus. Unten kannst du dir eine Medaille zum selber gestalten ausdrucken und eine Urkunde ausfüllen.

Medaille und Urkunde
Teil 04 Olypiade.pdf
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Viel Spaß dabei!

 

 

20.03.2020 Teil 4 - Mariechens Geburtstag